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Branche

Centrum für Aus-und Weiterbildung/ Schule für Medizinisch-technische Laboratoriumsmedizin

Portrait

Eine MTLA erarbeitet selbstständig und qualitativ Laborergebnisse, die für alle Diagnosen und therapeutischen Entscheidungen massgeblich sind. Wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf sind großes Interesse an Naturwissenschaftlichen Fächern, logisches Denken, Offenheit für Neuerungen sowie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und eine gute soziale Einstellung.

Die Ausbildung soll MTLA befähigen, unter Anwendung geeigneter Verfahren labordiagnostische Untersuchungsgänge in der Hämatologie, der Klinischen Chemie, der Histologie/Zytologie, sowie der Immunologie und Mikrobiologie durchzuführen. Praktische und theoretische Kenntnisse und Fertigkeiten werden erlernt, eingeübt und vertieft. Der Beruf der MTLA ist qualifiziert, verantwortungsvoll und vielseitig.

Ausbildung

© Staatl. anerkannte Schule für med.-techn. Laboratoriums-Assistenten/innen am Universitätsklinikum Bonn

Die Ausbildung zum/zur med. – techn. Laboratoriumsassistenten/innen erfolgt nach den Bestimmungen des Gesetzes vom 2. August 1993 und der dazu erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vom 25. April 1994. Die Ausbildung beeinhaltet praktischen und theoretischen Unterricht von 3170 Std. Der theoretische Unterricht wird von Fachdozenten /innen der Medizin, Chemie, Biologie und weiterer Fachbereiche erteilt. Der praktische Unterricht wird von MTLA`s mit entsprechender qualifizierter Weiterbildung vermittelt. Die Ausbildung erfolgt vormittags und nachmittags, praktisch sowie theoretisch. Die Lehrgänge dauern 3 Jahre. Sie werden mit einer Prüfung, die einen schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil umfasst, vor einem staatlichen Prüfungsausschuß abgeschlossen. Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme am Unterricht. Nach bestandenem Examen erhalten die Absolventen die staatliche Erlaubnis zur Ausübung einer Tätigkeit als MTLA. Hauptarbeitsgebiete der med. – techn. Laboratoriumsassistenten (MTLA) sind Klinische Chemie, Hämatologie, Mikrobiologie und Histologie.

© Staatlich anerkannte Schule für med.-techn. Laboratoriums- Assistenten/innen  am Universitätsklinikum Bonn

Neben den Hauptfächern findet Unterricht in folgenden Fächern statt: Chemie/Biochemie, Physik, Mathematik, Biologie/Ökologie, Parasitologie, Hygiene, Krankheitslehre, Anatomie/Physiologie/Pathophysiologie, Immunologie, Hämostaseologie/Immunhämatologie, Gerätekunde, Psychologie, Fachenglisch, Statistik, EDV und Dokumentation, Berufs-, Gesetzes-Staatskunde. Während der Ausbildung finden Leistungskontrollen statt.

Praktische Ausbildung: Sie findet im Umfang von ca. 1230 Std. in den Laboratorien der Kliniken und der entsprechenden Fachinstitute statt.

Das Beherrschen der deutschen Sprache, mündlich wie schriftlich, ist Voraussetzung. (Nach gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) mindestens C1 Level)

Kosten: Die schulische Vollzeitausbildung wird gemäß TVA-L Gesundheit vergütet. Es besteht ein Anspruch auf 30 Tage Erholungsurlaub pro Jahr. Von den Schülern sind die Kosten für Lehrbücher und sonstige Lehrmittel zu tragen. Für Laborgeräte, die durch eigenes Verschulden beschädigt werden, ist Ersatz zu leisten. Die Ausbildung ist zur Förderung nach dem BAFÖG anerkannt. Die Schüler sind gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten bei der zuständigen Aufsichtsbehörde versichert. Bei Eintritt in die Lehranstalt ist der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Krankenkasse zu erbringen. Ein Internat ist der Lehranstalt nicht angegliedert. Es besteht aber die Möglichkeit, ein Zimmer in einem der Schwesternwohnheime zu mieten.

Centrum für Aus- und Weiterbildung / Schule für Medizinisch-technische Laboratoriumsmedizin
Venusberg-Campus 1
Gebäude A09
53127 Bonn
Deutschland

Anette Schroeteler

kommissarische Schulleitung

+49 228 287-14688
anette.schroeteler@ukb-bonn.de

Dr. Andrea Jansen

kommissarische Schulleitung

+49 228 287-11039
andrea.jansen@ukbonn.de